Spezialtipp

Ägypten unter Al-Sisi

Bild: WDR/picture alliance/ZB/Matthias Tödt

Sonntag, 11:04 Uhr WDR5

Dok 5 - Das Feature

Ägypten unter Al-Sisi

Demonstranten haben einen Laternenmast und eine Reklametafel erklommen und schwenken oben die ägyptische Flagge, im Hintergrund die sogenannte Mugamma''a, die dem Innenministerium unterstellte zentrale Pass-, Melde- und Personenstandsbehörde in der ägyptischen Hauptstadt, aufgenommen am 28.06.2013 auf dem Tahrir-Platz in Kairo. Am Sonntag, den 30. Juni 2013 blickt Mohammed Mursi auf ein Jahr als Präsident von Ägypten zuru¨ck. Ein Grund zum Feiern wird dies nicht fu¨r ihn sein, sind doch landesweit Demonstrationen gegen ihn und seine islamistische Regierung angeku¨ndigt.

Tagestipp

Heute, 18:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Sommertag Nach Jon Fosse Übersetzung aus dem Norwegischen: Hinrich Schmidt-Henkel Regie: Ulrike Brinkmann Mit: Monica Bleibtreu, Marina Galic, Lieselotte Rau, Katja Tippelt, Falk Rockstroh und Max Giermann Vokalkomposition: Hilde Kappes Ton: Lutz Pahl Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2001 Länge: 75"17 Ein einsames Haus am Fjord. Den jungen Ehemann zog es oft auf das Meer hinaus, auch an jenem stürmisch-regnerischen Tag. Seine Frau, inzwischen gealtert, erlebt den Tag immer wieder. Ein Hörspiel über das Erinnern und Vergessen. Ein Haus an einem Fjord, ein Sommertag. Damals hat es geregnet, als die junge Frau ihren Mann zum letzten Mal zum Meer hinuntergehen sah. Ihre Freundin war zu Besuch, als irgendwann die Suchmannschaft sein Holzboot fand und das Telefon klingelte. Immer wieder durchlebt die Frau diesen Tag, an dem der Mann trotz Sturm auf den Fjord rausfahren wollte und sie von Anfang an unruhig war. Immer wieder ging sie zum Fenster, hielt nach ihm Ausschau - bis heute tut sie das, sucht nach Antworten auf die offen gebliebenen Fragen. Eigentlich wollten beide glücklich werden fernab der Stadt, im eigenen Haus, doch dann fuhr er immer öfter, immer länger zum Fischen. Die alte Frau beobachtet sich selbst als junge Frau, steht wartend neben ihr am Fenster. Gegenwart und Vergangenheit verschmelzen, der Verlust bleibt unerklärt. Jon Fosse, geboren 1959 in der norwegischen Küstenstadt Haugesund, ist Dramatiker, Romancier, Lyriker und Kinderbuchautor. Auszeichnungen u.a.: Nordischer Dramatikerpreis, Internationaler Ibsen-Preis, Europäischer Preis für Literatur, Literaturpreis des Nordischen Rates. 2003 erschien die Novelle "Das ist Alise", die Vorlage des Hörspiels "Sommertag". Mit dem Drama "Meer" hat sich Fosse 2014 vom Theater verabschiedet und der Prosa zugewandt. Romane u.a. "Morgen und Abend" (2000), "Der andere Name. Heptalogie I-II" (2019). Sommertag

Konzerttipp

Heute, 02:07 Uhr Deutschlandfunk

Klassik live

Jean-Baptiste Lully "Marche pour la cérémonie des Turcs" aus:"Les bourgeois gentilhomme". Comédie-ballet Luigi Boccherini Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 7 G-Dur, G.480 Franz Schubert Sinfonie Nr. 5 B-Dur, D 485 Sergey Malov, Violoncello da spalla Deutsches Symphonie-Orchester Berlin Leitung: Andrea Marcon Aufnahme vom 8.12.2019 aus der Philharmonie Berlin

Hörspieltipp

Heute, 18:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Sommertag Nach Jon Fosse Übersetzung aus dem Norwegischen: Hinrich Schmidt-Henkel Regie: Ulrike Brinkmann Mit: Monica Bleibtreu, Marina Galic, Lieselotte Rau, Katja Tippelt, Falk Rockstroh und Max Giermann Vokalkomposition: Hilde Kappes Ton: Lutz Pahl Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2001 Länge: 75"17 Ein einsames Haus am Fjord. Den jungen Ehemann zog es oft auf das Meer hinaus, auch an jenem stürmisch-regnerischen Tag. Seine Frau, inzwischen gealtert, erlebt den Tag immer wieder. Ein Hörspiel über das Erinnern und Vergessen. Ein Haus an einem Fjord, ein Sommertag. Damals hat es geregnet, als die junge Frau ihren Mann zum letzten Mal zum Meer hinuntergehen sah. Ihre Freundin war zu Besuch, als irgendwann die Suchmannschaft sein Holzboot fand und das Telefon klingelte. Immer wieder durchlebt die Frau diesen Tag, an dem der Mann trotz Sturm auf den Fjord rausfahren wollte und sie von Anfang an unruhig war. Immer wieder ging sie zum Fenster, hielt nach ihm Ausschau - bis heute tut sie das, sucht nach Antworten auf die offen gebliebenen Fragen. Eigentlich wollten beide glücklich werden fernab der Stadt, im eigenen Haus, doch dann fuhr er immer öfter, immer länger zum Fischen. Die alte Frau beobachtet sich selbst als junge Frau, steht wartend neben ihr am Fenster. Gegenwart und Vergangenheit verschmelzen, der Verlust bleibt unerklärt. Jon Fosse, geboren 1959 in der norwegischen Küstenstadt Haugesund, ist Dramatiker, Romancier, Lyriker und Kinderbuchautor. Auszeichnungen u.a.: Nordischer Dramatikerpreis, Internationaler Ibsen-Preis, Europäischer Preis für Literatur, Literaturpreis des Nordischen Rates. 2003 erschien die Novelle "Das ist Alise", die Vorlage des Hörspiels "Sommertag". Mit dem Drama "Meer" hat sich Fosse 2014 vom Theater verabschiedet und der Prosa zugewandt. Romane u.a. "Morgen und Abend" (2000), "Der andere Name. Heptalogie I-II" (2019). Sommertag

Featuretipp

Heute, 11:05 Uhr NDR Info

Das Feature

das ARD radiofeature: Ägypten unter Al-Sisi Ein Feature über die zerschlagene Revolution Von Martin Durm SWR 2020 Kairo - bald zehn Jahre nach dem Arabischen Frühling. Viele von denen, die 2011 für ein freies, besseres Leben kämpften, haben resigniert, sind geflüchtet oder sitzen in den Gefängniszellen des Militärregimes. Man geht von mehr als 60.000 politischen Gefangenen aus. Unter Machthaber Abdel Fatah al-Sisi werden nicht nur Moslembrüder gejagt, sondern auch liberale Politiker, Journalisten, NGO-Mitarbeiter. Al-Sisis diktatorischer Regierungsstil kommt im Westen gut an. Weil er Dschihadisten bekämpft und Migranten den Weg nach Europa verwehrt, wird das Regime hofiert und hochgerüstet. Weitere Informationen unter ndr.de/radiokunst. Halbstündlich Nachrichten Erstsendung um 11:05 Uhr auf NDR Info, Wiederholung um 15:05 Uhr auf NDR Info und NDR Info Spezial Das Feature

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Wolfsspuren

Jeder in Frankreich kennt die Legende der "Bestie von Gévaudan". Eine Serie grausamer Morde kündet von ihrer Rückkehr. Selbst der rationale Verstand eines C. Auguste Dupin kommt beim Anblick der dahingeschlachteten Opfer an seine Grenzen. Zusammen mit seinem Freund und Chronisten Edgar Allan Poe wagt er es dennoch der blutigen Spur zu folgen, die sie in dunkle Abgründe blicken lässt.

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