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Bayern 2

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05.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

05.03 Uhr
BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

06.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

06.05 Uhr
BR-Heimatspiegel

Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus Bayern und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. Mit Andi Ebert 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr

06.30 Uhr
Positionen

6.30 Jehovas Zeugen in Deutschland 6.45 Christliche Wissenschaft

07.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

07.05 Uhr
radioMikro

7.30 Sonntagshuhn

08.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

08.05 Uhr
Katholische Welt

Charles de Foucauld wird heilig Einblicke in das Leben eines modernen Märtyrers Von Corinna Mühlstedt "Ich möchte alle - Christen, Juden und Muslime - daran gewöhnen, in mir ihren Bruder zu sehen, der bereit ist, zu helfen, ohne etwas dafür zu verlangen". Als Charles de Foucauld diese Worte schreibt, hat der adlige französische Offizier ein mondänes Leben hinter sich gelassen und ist als Mönch auf der Suche nach Gott. 1901 übersiedelt er nach Studienjahren in Marokko, Italien und Palästina ganz in die algerische Wüste. Als Eremit spürt er dort nach eigenen Angaben Gottes Gegenwart intensiver als je zuvor. Er teilt sein Leben fortan mit den Ärmsten, schließt Freundschaft mit muslimischen Tuareg und kritisiert die Arroganz europäischer Kolonialmächte. Schrittweise wird Foucauld zur lebenden Brücke zwischen den Kulturen und Religionen, dem Islam und dem Christentum. Während der Wirren des 1. Weltkriegs bleibt er seiner Berufung in Algerien treu. 1916 wird er dort von Aufständischen ermordet. Die Sendung spürt dem Leben einer ebenso faszinierenden wie unkonventionellen Persönlichkeit nach, die bis heute unzählige Menschen inspiriert. 2005 sprach Benedikt XVI. Foucauld selig. 2020 machte Papst Franziskus durch die Anerkennung eines Wunders den Weg zur Heiligsprechung des modernen Märtyrers frei. Der Termin ist aufgrund der Corona-Pandemie noch offen. Man hofft auf 2021.

08.30 Uhr
Evangelische Perspektiven

"Den Seinen gibt's der Herr im Schlaf" Die Seele zwischen Powernapping und Schlafstörung Von Michael Hollenbach Mönche und Nonnen praktizierten früher unbarmherzige Gebetszeiten mitten in der Nacht. Die protestantische Arbeitsethik kritisierte einst den unproduktiven Schlaf; schon Kinder sollten darauf trainiert werden, mit wenig Schlaf auszukommen. Und auch heute versucht man, die "unnützen" Schlafphasen zu minimieren, den Schlaf zu optimieren oder das Lernpotential des Schlafs zu entdecken. Dabei ist Schlafen ja eigentlich eine ganz natürliche Sache, und doch so schwer: 80 Prozent der Arbeitnehmer klagen über Schlafprobleme. Helfen sollen da Apps und Tracker, um den Schlaf und seine Phasen zu überwachen. Dabei werden aber auch ganz einfache Methoden wie Meditation oder Yoga wiederentdeckt, um Körper und Geist zu entspannen. Nicht immer gibt der Herr den Seinen den Schlaf. Michael Hollenbach über die Seele zwischen Powernapping und Schlafstörung.

09.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

09.05 Uhr
Bayern 2 am Sonntagvormittag

Sonntagsbeilage: Kultur. Alltag. Feuilleton. 10.00 / 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
kulturWelt

12.30 Uhr
radioTexte - Das offene Buch

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioReisen

Wiederholung am Montag, 14.05 Uhr

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
Diwan

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
Hörspiel

Ein Berg, viele Von Magdalena Schrefel Regie: Teresa Hoerl BR/ORF 2020 Ursendung Wiederholung am Montag, 20.05 Uhr Ausgangspunkt für das Hörspiel ist die Geschichte des britischen Geografen James Rennell, der sich im ausgehenden 18. Jahrhundert von seinem Lehnstuhl aus den Verlauf des Flusses Niger nicht anders erklären konnte, als dass sich dort ein Gebirgsmassiv befinden müsse. Kong-Berge nannte er dieses kurzerhand und zeichnete es in die Landkarte ein - und für die nächsten 150 Jahren tauchten die erdachten Berge in beinahe allen Darstellungen des afrikanischen Kontinents auf. Mit seiner Geschichte verknüpft Magdalena Schrefel die Geschichte einer jungen Hörspielautorin, die sich in der Gegenwart aufmacht, um diesen historischen Fall zu erzählen, und dabei nicht davor gefeit ist, sich selber in die Geschichte zu verstricken. Ihre Begegnung mit dem "Sandflüchtling" Ismael, der sie zu einem Lager namens Mount Kong führt, stellt infrage, ob und wie sich dieser historische Fakt überhaupt erzählen lässt - und wer die Deutungshoheit darüber hat. "Ein Berg, viele ist vor allem ein Hörspiel darüber, dass es kein unschuldiges Erzählen gibt, dass das Geschichtenerzählen immer auch davon handelt, wer erzählen kann, wer gehört wird und wem man Glauben schenkt." (Magdalena Schrefel) "Wie klingen Fakten? Und wie Fiktion? Macht das überhaupt einen Unterschied? Ein Berg, viele lädt ein zu einer akustisch-imaginären Entdeckungsreise in verschiedene Länder, Zeiten, Biografien und führt uns bis an die gemeinsamen Wurzeln von Wahrheit und Erfindung." (Teresa Hoerl) Magdalena Schrefel, geb. 1984, längere Arbeitsaufenthalte in Vukovar und Göteborg, Studium der Europäischen Ethnologie an der Universität Wien sowie Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Autorin von Theaterstücken, Hörspielen und Erzählungen. Auszeichnungen u.a. Kleist-Förderpreis 2020 und 3. Else-Lasker-Schüler-Stückepreis 2020 für die Theaterfassung von Ein Berg, viele. Uraufführung voraussichtlich im September 2020 in der Regie von Pia Richter am Schauspiel Leipzig. Weiteres Hörspiel die Bergung der Landschaft (BR/ORF 2020).

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioDoku

Oury Jalloh (4/5) Opfer minderer Bedeutung Von Margot Overath (WDR 2020) Ein Asylbewerber aus Afrika verbrennt 2005 im Polizeigewahrsam. Der an Händen und Füßen Gefesselte habe sich selbst angezündet, behaupten die Beamten. 15 Jahre lang scheitert die Justiz trotz mehrfacher Anläufe daran, den Fall aufzuklären - und macht ihn damit zum Politikum. Folge 4: Rechtsradikalismus und Rassismus sind keine Besonderheiten Dessaus. Doch Hinweise auf solche Tendenzen - auch innerhalb der Polizei - waren hier nicht gern gesehen. Die Autorin fragt, welche Strukturen Korpsgeist und dem Decken von Gewalt Vorschub leisten - und immer wieder zu Opfern auch anderswo führen.

17.30 Uhr
Bayern 2-Playlist

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
Kulturjournal

19.30 Uhr
Musik für Bayern

Musik für alle? Ein Talk zu 50 Jahren Verband Bayerischer Sing- und Musikschulen Mit Franziskus Büscher Kein LaBrassBanda, kein Startrompeter Stefan Dettl, kein Weltklassetubist Martin Andreas Hofmeir, kein Django 3000 um Geiger Florian Starflinger. So einsam könnte es plötzlich in der Bayerische Heimatsoundmusikszene aussehen, wenn es nicht Sing- und Musikschulen gäbe, an denen auch diese Musiker ausgebildet worden sind. Doch nicht nur Musikerinnen und Musiker von Weltruhm sind in den bayerischen Sing- und Musikschulen ausgebildet worden, auch der Landtagsabgeordnete Marcel Huber lernte was es heißt, im gemeinsamen Musizieren auch Rücksicht auf andere zu nehmen. Seit 50 Jahren vermitteln die bayerischen Sing und Musikschulen diese wertvollen Softskills, die inzwischen auch bei jeder Bewerbung gerne gesehen werden. Doch es sind ja nicht nur irgendwelche Ideale und Kompetenzen auf Papier, die die bayerischen Sing- und Musikschulen vermitteln. Schüler*innen, die Musik machen sind nachweislich sozialer, ihre Gehirnhälften sind stärker miteinander verbunden und sie sind auch schlauer. Die 217 bayerischen Sing- und Musikschulen vermitteln diese Fähigkeiten über 200.000 Schüler*innen im Freistaat. Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst hält dazu fest "die Musikschulen [sind] mittlerweile zum tragenden Fundament der gesamten Musikkultur geworden". Staatsminister Bernd Sibler spricht von einer "musikalische Grundversorgung" im Freistaat und nicht zuletzt Ministerpräsident Markus Söder unterstreicht die "herausragende Rolle" der Musikschulen in Bayern. Über Herausforderungen und Chancen in 50 Jahren Sing- und Musikschulen in Bayern spricht Franziskus Büscher mit Dr. Uwe Brandl, Präsident des Bayerischen Gemeindetages, Wolfgang Greth, Geschäftsführer und Leiter der Beratungsstelle Verband Bayerischer Sing- und Musikschulen e. V, sowie Prof. Barbara Metzger, die stellvertretende Vorsitzende im Tonkünstlerverband Bayern.

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
Bayerisches Feuilleton

Die Entdeckung der Inneren Uhr Das Andechser Schlaflabor Von Joana Ortmann BR 2019 Wiederholung vom Samstag, 8.05 Uhr Es waren Versuche, die heute nicht mehr durchführbar wären. Andechs, ab Mitte der 1960er: Hinter meterdicken, isolierten Wänden leben Freiwillige, jeweils für mehrere Wochen oder sogar Monate, und lassen sich überwachen. Kein Tageslicht, keine Uhren, kein Radio, kein Kontakt - auch nicht zum Forscherteam um den Biologen Jürgen Aschoff, dem es um genau diese Frage ging: Wie verhalten sich Menschen ohne Zeitmesser und Taktgeber von außen? Welchen Rhythmus von Wachsein, Essen, Schlafen nehmen sie an? Wie "ticken" sie auf sich allein gestellt? Das Ergebnis lässt sich in wenigen Sätzen zusammenfassen", schrieb Aschoff 1981, "alle unter natürlichen Bedingungen beobachtbaren tagesperiodischen Prozesse bleiben erhalten." Nur eine kleine Verschiebung zeigt sich: Die meisten Probanden leben statt einen 24-Stunden- einen 25-Sunden-Tag. Eine wissenschaftliche Sensation: Der Beweis dafür, dass es eine Art "innere Uhr" gibt - und der Beginn der Chronobiologie. Viele bekannte Wissenschaftler haben bei Aschoff angefangen, auch der Regensburger Schlafforscher Jürgen Zulley, der sowohl selbst im Andechser Bunker lebte als auch Experimente leitete. Ein Bayerisches Feuilleton zur Geschichte und Gegenwart dieses besonderen, heute längst verlassenen und verfallenen Ortes.

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
das ARD radiofeature

Ein Feature über die zerschlagene Revolution Von Martin Durm SWR 2020 Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr Kairo - bald zehn Jahre nach dem Arabischen Frühling. Von den Träumen der demonstrierenden Menschen auf dem Tahrir-Platzes ist nichts übrig geblieben. Viele von denen, die 2011 für ein freies, besseres Leben kämpften, haben resigniert. Oder sie sind geflüchtet. Oder sie sitzen in den Gefängniszellen des Militärregimes. Internationale Beobachter gehen von mehr als 60.000 politischen Gefangenen aus. Unter Machthaber Abdel Fatah al-Sisi werden nicht nur Moslembrüder gejagt, sondern auch liberale Politiker, Blogger, Journalisten, NGO-Mitarbeiter. Die Repression hat in den vergangenen drei Jahren derart brutale Ausmaße angenommen, dass etliche Regimekritiker inzwischen dem früheren Machthaber Hosni Mubarak nachtrauern. Mubarak, sagen sie, habe ihnen wenigstens noch ein wenig Luft zum Atmen gelassen. Al-Sisis diktatorischer Regierungsstil kommt derweil im Westen gut an. Weil er Dschihadisten bekämpft und Migranten den Weg nach Europa verwehrt, wird das Regime hofiert und hochgerüstet. 2019 war Ägypten der wichtigste Empfänger deutscher Rüstungsexporte außerhalb der EU.

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Zündfunk Generator

Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.05 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (I)

Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 4 A-Dur - "Italienische Symphonie" (Gewandhausorchester Leipzig: Kurt Masur); Richard Strauss: Romanze F-Dur (Jan Vogler, Violoncello; Staatskapelle Dresden: Fabio Luisi); Joseph Haydn: Sinfonia concertante B-Dur, Hob. I/105 (Jürgen Dietze, Oboe; Axel Andrae, Fagott; Andreas Hartmann, Violine; Sybille Hesselbarth, Violoncello; MDR-Sinfonieorchester: Bruno Weil); Max Butting: "Heitere Musik", op. 38 (Orchester der Staatsoperette Dresden: Ernst Theis); Sergej Prokofjew: Klavierkonzert Nr. 2 g-Moll (Peter Rösel, Klavier; MDR Sinfonieorchester: Heinz Bongartz)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Alexander Glasunow: Symphonie Nr. 8 Es-Dur (Royal Scottish National Orchestra: José Serebrier); Johann Sebastian Bach: "O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe", BWV 34 (Derek Lee Ragin, Countertenor; Christoph Genz, Tenor; Panajotis Iconomou, Bass; Monteverdi Choir; The English Baroque Soloists: John Eliot Gardiner); Maurice Duruflé: Prélude et Fugue sur le nom d'Alain, op. 7 (Marie-Claire Alain, Orgel); Antonín Dvorák: Violoncellokonzert h-Moll, op. 104 (Johannes Moser, Violoncello; Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Tugan Sokhiev)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Johann Sebastian Bach: "Wir danken dir, Gott, wir danken dir", Sinfonia, BWV 29 (John Toll, Orgel; Taverner Players: Andrew Parrott); George Antheil: Symphonie Nr. 5 - "Joyous" (hr-Sinfonieorchester: Hugh Wolff); Edward Elgar: Violoncellokonzert e-Moll, op. 85 (Jing Zhao, Violoncello; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Yakov Kreizberg)

04.58 Uhr
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